Urologische Praxis Königstraße 82 90762 Fürth
Bei der urologischen Prostatavorsorgeuntersuchung wird eine Tastuntersuchung der
Prostata über den Enddarm durchgeführt. Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft und
dauert nur einige Sekunden. Hierbei können Gewebeverhärtungen der Prostata erkannt, so
wie die Größe der Drüse abgeschätzt werden. Als zweiten Schritt empfehlen wir die
Bestimmung des PSA (Prostataspezifisches Antigen) im Blut. Diese Laboruntersuchung
führen wir selbst in der Praxis durch. Zurzeit wird sie von den gesetzlichen Krankenkassen
leider nicht bezahlt (24 Euro).
Der Nutzen des PSA für die Früherkennung des Prostatacarcinoms ist belegt, durch diese
Untersuchung werden Prostatacarcinome wesentlich früher erkannt, als allein durch die
Abtastung. Das frühe Erkennen macht eine kurative (vollständig heilende) Behandlung
möglich, wie z.B. operative Entfernung der Prostata oder Zerstörung der Carcinomzellen
durch Bestrahlung. Des Weiteren kann durch eine differenzierte Beurteilung einzelner
Merkmale des Tumors (z.B. Volumenanteil der befallenen Gewebeproben, Aggressivität
usw.)bei der Therapie individuell vorgegangen werden. So ist zum Beispiel in vielen Fällen
ein Abwarten unter engmaschigen Kontrollen (sogenannte Aktive Überwachung oder
active surveillance) möglich.
Krebsfrüherkennungsuntersuchung (Vorsorgeunterschung)