Urologische Praxis Königstraße 82 90762 Fürth
Es handelt sich um eine abwartende Strategie beim Prostatacarcinom. Es wird nicht
operiert oder bestrahlt, stattdessen nur engmaschig (i.d.R. alle drei Monate) untersucht und
der PSA-Spiegel im Blut gemessen. Vorraussetzungen für dieses Vorgehen sind zur Zeit:
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Ein PSA-Spiegel <10 ng/ml
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Gleason-Score <6
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Höchstens zwei befallene Proben (und diese in weniger als 50%)
Eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung zur aktiven Überwachung spielen jedoch auch
das Alter des Patienten, Begleiterkrankungen und die derzeitige Lebenssituation.
Möglich wird dieses Vorgehen durch die Tatsache, dass manche Formen des
Prostatacarcinoms sehr langsam wachsen und das vor allem sehr kleine Carcinome zu
Lebzeiten keine Beschwerden machen würden (insignifikantes Prostatacarcinom). Bei
einem schnelleren Fortschreiten kann auch nach Überwachung trotzdem noch rechtzeitig
eine heilende Therapie eingeleitet werden.
Aktive Überwachung (active surveilllance) des Prostatacarcinoms